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Rohan ist ein wunderschönes Land und war einst eines der Juwelen der gondorischen Krone. Die weitläufigen Gras- und Weideflächen sind die ergiebigsten im Westen von Mittelerde. Rohan ist jenes Land, welchem die [[Die_Rohirrim|Eorlingas]] entstammen. Rohan ist auch bekannt als die Mark, die Riddermark. | Rohan ist ein wunderschönes Land und war einst eines der Juwelen der gondorischen Krone. Die weitläufigen Gras- und Weideflächen sind die ergiebigsten im Westen von Mittelerde. Rohan ist jenes Land, welchem die [[Die_Rohirrim|Eorlingas]] entstammen. Rohan ist auch bekannt als die Mark, die Riddermark. | ||
[[File:Rohan.jpg|450px|thumb|right|Übersichtskarte Rohans]] | |||
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Das Königreich Rohan liegt nördlich von Gondor, südlich des Düsterwalds und der Südgebiete Thals, zwischen dem Fluss Anduin und dem weißen Gebirge. Im Norden wird das Land vom Fangorn und dem Fluss Limklar begrenzt, im Osten durch den Anduin und die [[Der Ostwall|Ostmauer]] von Rohan bis zur Mündung des Entwassers und des Mering-Stroms. Im Süden Rohans stellt das weiße Gebirge eine natürliche Grenze dar und im Westen die Flüsse Adorn und Isen. | Das Königreich Rohan liegt nördlich von Gondor, südlich des Düsterwalds und der Südgebiete Thals, zwischen dem Fluss Anduin und dem weißen Gebirge. Im Norden wird das Land vom Fangorn und dem Fluss Limklar begrenzt, im Osten durch den Anduin und die [[Der Ostwall|Ostmauer]] von Rohan bis zur Mündung des Entwassers und des Mering-Stroms. Im Süden Rohans stellt das weiße Gebirge eine natürliche Grenze dar und im Westen die Flüsse Adorn und Isen. | ||
Revision as of 11:44, 15 June 2020
Rohan ist ein wunderschönes Land und war einst eines der Juwelen der gondorischen Krone. Die weitläufigen Gras- und Weideflächen sind die ergiebigsten im Westen von Mittelerde. Rohan ist jenes Land, welchem die Eorlingas entstammen. Rohan ist auch bekannt als die Mark, die Riddermark.

Geographie des Landes
Das Königreich Rohan liegt nördlich von Gondor, südlich des Düsterwalds und der Südgebiete Thals, zwischen dem Fluss Anduin und dem weißen Gebirge. Im Norden wird das Land vom Fangorn und dem Fluss Limklar begrenzt, im Osten durch den Anduin und die Ostmauer von Rohan bis zur Mündung des Entwassers und des Mering-Stroms. Im Süden Rohans stellt das weiße Gebirge eine natürliche Grenze dar und im Westen die Flüsse Adorn und Isen.
Rohan ist ein flaches Land, das nur wenige Hügel aufweist und von saftigen, grünen und weitläufigen Grasflächen geprägt wird. Die grünen Flächen sind im Süden dominiert von den gewaltigen Gipfeln des weißen Gebirges, welche sich direkt neben den flachen Graslanden beginnen zu erheben.
Das Land unterteilt sich in zwei große Gebiete, West- und Ost-Rohan, welche jeweils wieder in kleinere Gebiete unterteilt sind.
West-Rohan
In West-Rohan befindet sich der Sitz des Königs und die sogenannte "Hauptstadt" Rohans Edoras. West-Emnet untergliedert sich in folgende Gebiete:
- Westfold
- Königsstatt
- Felssenke
- Weite Mark
- Ostfold
Die berühmte Befestigung Helms Klamm liegt in der Westfold am südlichsten Rand zum Weißen Gebirge. Edoras, die Stadt des Königs befindet sich, wie der Name sagt, in dem Gebiet Königsstatt. In der Ostfold befindet sich die älteste Stadt Rohans und einstiger Königssitz Aldburg.
Ost-Rohan
Ost-Rohan ist vor allem durch die Rauros Fälle und die davor stehenden Argonath berühmt. Das Gebiet untergliedert sich wie folgt:
Klima
In Rohan herrscht im Normalfall ein mildes Klima mit angenehm warmen Sommern und moderaten Wintern. Das Wetter kann allerdings auch schnell wechseln und ist daher durchaus unvorhersehbar. Das Land selbst ist im Grunde sanft zu den Bewohnern, aber auch nicht so sanft um die stolzen Eorlingas weich zu machen.
Der Winter ist eine kältere und regenreiche Zeit in Rohan. Es kann auch zu Schneefällen kommen, allerdings liegt der Schnee so gut wie nie hoch und schmilzt schnell wieder. Im Monat Narwain, dem ersten Monat nach Yule, gelangen kalte Winde aus Eriador nach Rohan durch die Pforte von Rohan und strömen nach Osten. In den nächsten acht Wochen herrscht dadurch die kälteste Zeit in Rohan, in der das Volk Rohans gerne bei den Feuerstellen verweilt, aber dennoch kommt das Leben außerhalb des eigenen Heims nicht zum Stillstand.
Im weißen Gebirge sind die Temperaturen kälter und die Winter strenger, allerdings haltet das weiße Gebirge auch Unwetter und Stürme auf, die aus dem Süden kommen und/oder schwächt sie ab. Die schlimmsten Unwetter werden in Rohan durch die vorherrschenden Winde aus dem Westen und Nordwesten verursacht. Der Wind aus dem Osten ist in der Regel trocken. Die seltenen Brisen aus dem Süden bringen wohlige Wärme nach Rohan. Auch im kältesten Winter kommt aus der Bucht von Belfalas ein warmer Wind, der Foehn, in periodischen Abständen und strömt Richtung Norden. Da der Wind dabei die Berge überquert, kommt es zur Schneeschmelze und die Gefahr von herabstürzenden Lawinen erhöht sich. Falls gerade eine dickere Schneedecke vorhanden sein sollte, kann es zu einer Überflutung der tieferen Flachlande kommen.
Der Osten und Norden Rohans, vor allem aber die Steppe, sind windige und eher trockene Gebiete. Trotz der geringeren Höhenlage ist es dort im Winter aber ebenso kalt. Die Vegetation ist abhängig von den unregelmäßigen, aber angenehmen Regenschauern, die vom Anduintal kommen. Die Westmark wird nicht durch Berge geschützt und so regnet es dort am häufigsten von allem Gebieten in Rohan, ausgenommen der Pforte von Rohan. Immer wieder kommt es zu schweren Unwettern in der Westmark, die durch die, nach Rohan ziehenden, Stürme vom großen Meer oder vom Kap von Andrast erzeugt werden. Die Bauern und Viehzüchter sind daher dort besonders vorsichtig und nehmen durchaus die Dienste von Astronomen in Anspruch.
Der Frühling ist eine der schönsten Zeiten in Rohan, denn die Wiesen erblühen mit prächtigen Wildblumen und der Himmel färbt sich in ebenso wunderbaren Farben, von grau bis blau, rot, orange, lila und rosa. Kurze Regenschauer kommen vor, die aber genauso schnell wieder vorbei sind, wie sie angefangen haben und die eine herrliche Stille und Regenbogen hinterlassen. In den Bergen ist es im Frühling tagsüber warm, aber in der Nacht noch durchaus kalt. Auch die Nächte im Sommer sind kühler, aber dennoch ist es angenehm warm in den Tälern unabhängig von der Tageszeit.
Quellen
- Riders of Rohan. Regelwerk MERP. Tolkien Enterprises. 1985.
- Karen Wynn Fonstad: Historischer Atlas von Mittelerde. Vollständig überarbeitete Ausgabe. Übersetzt von Hans J. Schütz. Sechste Auflage. 2001. Klett-Cotta. Stuttgart 1994.
- Robert Foster: Das große Mittelerde-Lexikon. Ein alphabetischer Führer zur Fantasy-Welt von J.R.R Tolkien. Übersetzt von Helmut W. Pesch. 2. Auflage 2003. Bastei Lübbe Taschenbuch. Köln 2002.
- http://ardapedia.herr-der-ringe-film.de/index.php/Hauptseite
- https://lotr.fandom.com/wiki/Main_Page
- http://tolkiengateway.net/wiki/Main_Page
- https://lotro-wiki.com/index.php/Main_Page
- Herr der Ringe Online