Rohan: Difference between revisions

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Die Grasflächen in Ostrohan sind nicht weniger reichhaltig als die im Westen. In Ostrohan trennt eine schmale Hügelkette das Gebirge vom Flachland. Wälder findet man hier am häufigsten in Rohan, immerhin ist hier der Wald des Fangorn und der Wald der Schneegrenze beheimatet. Östlich liegen die wild bewaldeten Hügel von Anorien, während der Norden von Ostrohan kaum Wälder aufweist.  
Die Grasflächen in Ostrohan sind nicht weniger reichhaltig als die im Westen. In Ostrohan trennt eine schmale Hügelkette das Gebirge vom Flachland. Wälder findet man hier am häufigsten in Rohan, immerhin ist hier der Wald des Fangorn und der Wald der Schneegrenze beheimatet. Östlich liegen die wild bewaldeten Hügel von Anorien, während der Norden von Ostrohan kaum Wälder aufweist.  


In der Steppe befinden sich keine Bäume. Heidekraut und kurzes Gras prägen die Landschaft. Der Stein im Boden ist so zerklüftet, dass das Wasser von oben schnell versinkt und wertvolle Nährstoffe mit sich nimmt. Nur robuste Pflanzen wurzeln in diesem nährstoffarmen Untergrund. Der nährstoffreiche Bodenschicht wurde an vielen Stellen verweht aufgrund von fehlender Vegetation, die sie halten könnte. Dennoch ist das Gras robust. Es verfärbt sich allerdings braun bei zu wenig Regen. Die Gegend eignet sich zur Haltung von Schafen, aber sonst keiner anderen Herdentiere.
In der Steppe befinden sich keine Bäume. Heidekraut und kurzes Gras prägen die Landschaft. Der Stein im Boden ist so zerklüftet, dass das Wasser von oben schnell versinkt und wertvolle Nährstoffe mit sich nimmt. Nur robuste Pflanzen wurzeln in diesem nährstoffarmen Untergrund. Das Gras verfärbt sich braun bei zu wenig Regen. Die Gegend eignet sich in erster Linie zur Haltung von Schafen.





Revision as of 23:24, 15 June 2020

Rohan ist ein wunderschönes Land und war einst eines der Juwelen der gondorischen Krone. Die weitläufigen Gras- und Weideflächen sind die ergiebigsten im Westen von Mittelerde. Rohan ist jenes Land, welchem die Eorlingas entstammen. Rohan ist auch bekannt als die Mark, die Riddermark.

Übersichtskarte Rohans

Geographie des Landes

Das Königreich Rohan liegt nördlich von Gondor, südlich des Düsterwalds und der Südgebiete Thals, zwischen dem Fluss Anduin und dem weißen Gebirge. Im Norden wird das Land vom Fangorn und dem Fluss Limklar begrenzt, im Osten durch den Anduin und die Ostmauer von Rohan bis zur Mündung des Entwassers und des Mering-Stroms. Im Süden Rohans stellt das weiße Gebirge eine natürliche Grenze dar und im Westen die Flüsse Adorn und Isen.


Rohan ist ein flaches Land, das nur wenige Hügel aufweist und von saftigen, grünen und weitläufigen Grasflächen geprägt wird. Die grünen Flächen sind im Süden dominiert von den gewaltigen Gipfeln des weißen Gebirges, welche sich direkt neben den flachen Graslanden beginnen zu erheben.

Das Land unterteilt sich in zwei große Gebiete, West- und Ost-Rohan, welche jeweils wieder in kleinere Gebiete unterteilt sind.

West-Rohan

In West-Rohan befindet sich der Sitz des Königs und die sogenannte "Hauptstadt" Rohans Edoras. West-Emnet untergliedert sich in folgende Gebiete:

  • Westfold
  • Königsstatt
  • Felssenke
  • Weite Mark
  • Ostfold

Die berühmte Befestigung Helms Klamm liegt in der Westfold am südlichsten Rand zum Weißen Gebirge. Edoras, die Stadt des Königs befindet sich, wie der Name sagt, in dem Gebiet Königsstatt. In der Ostfold befindet sich die älteste Stadt Rohans und einstiger Königssitz Aldburg.

Ost-Rohan

Ost-Rohan ist vor allem durch die Rauros Fälle und die davor stehenden Argonath berühmt. Das Gebiet untergliedert sich wie folgt:

Klima

In Rohan herrscht im Normalfall ein mildes Klima mit angenehm warmen Sommern und moderaten Wintern. Das Wetter kann allerdings auch schnell wechseln und ist daher durchaus unvorhersehbar. Das Land selbst ist im Grunde sanft zu den Bewohnern, aber auch nicht so sanft um die stolzen Eorlingas weich zu machen.

Der Winter ist eine kältere und regenreiche Zeit in Rohan. Es kann auch zu Schneefällen kommen, allerdings liegt der Schnee so gut wie nie hoch und schmilzt schnell wieder. Im Monat Narwain, dem ersten Monat nach Yule, gelangen kalte Winde aus Eriador nach Rohan durch die Pforte von Rohan und strömen nach Osten. In den nächsten acht Wochen herrscht dadurch die kälteste Zeit in Rohan, in der das Volk Rohans gerne bei den Feuerstellen verweilt, aber dennoch kommt das Leben außerhalb des eigenen Heims nicht zum Stillstand.

Im weißen Gebirge sind die Temperaturen kälter und die Winter strenger, allerdings haltet das weiße Gebirge auch Unwetter und Stürme auf, die aus dem Süden kommen und/oder schwächt sie ab. Die schlimmsten Unwetter werden in Rohan durch die vorherrschenden Winde aus dem Westen und Nordwesten verursacht. Der Wind aus dem Osten ist in der Regel trocken. Die seltenen Brisen aus dem Süden bringen wohlige Wärme nach Rohan. Auch im kältesten Winter kommt aus der Bucht von Belfalas ein warmer Wind, der Foehn, in periodischen Abständen und strömt Richtung Norden. Da der Wind dabei die Berge überquert, kommt es zur Schneeschmelze und die Gefahr von herabstürzenden Lawinen erhöht sich. Falls gerade eine dickere Schneedecke vorhanden sein sollte, kann es zu einer Überflutung der tieferen Flachlande kommen.

Der Osten und Norden Rohans, vor allem aber die Steppe, sind windige und eher trockene Gebiete. Trotz der geringeren Höhenlage ist es dort im Winter aber ebenso kalt. Die Vegetation ist abhängig von den unregelmäßigen, aber angenehmen Regenschauern, die vom Anduintal kommen. Die Westmark wird nicht durch Berge geschützt und so regnet es dort am häufigsten von allem Gebieten in Rohan, ausgenommen der Pforte von Rohan. Immer wieder kommt es zu schweren Unwettern in der Westmark, die durch die, nach Rohan ziehenden, Stürme vom großen Meer oder vom Kap von Andrast erzeugt werden. Die Bauern und Viehzüchter sind daher dort besonders vorsichtig und nehmen durchaus die Dienste von Astronomen in Anspruch.

Der Frühling ist eine der schönsten Zeiten in Rohan, denn die Wiesen erblühen mit prächtigen Wildblumen und der Himmel färbt sich in ebenso wunderbaren Farben, von grau bis blau, rot, orange, lila und rosa. Kurze Regenschauer kommen vor, die aber genauso schnell wieder vorbei sind, wie sie angefangen haben und die eine herrliche Stille und Regenbogen hinterlassen. In den Bergen ist es im Frühling tagsüber warm, aber in der Nacht noch durchaus kalt. Auch die Nächte im Sommer sind kühler, aber dennoch ist es angenehm warm in den Tälern unabhängig von der Tageszeit.

Flora und Fauna

Rohan ist mit einer reichhaltigen Flora und Fauna gesegnet und ein ideales Gebiet für die Jagd, die Fischerei und die Herdenhaltung von Tieren.

Flora

Die Weidelande im Westen von Rohan sind gut mit Wasser durch die Flüsse aus dem Weißen Gebirge versorgt und fruchtbar. Die Graslande sind die reichhaltigsten im Westen von Mittelerde. Die dicke und schwarze Humusschicht ist teilweise bis zu 20 Fuß tief. Die Wiesen Rohans steigen im Westen an bis zum Rand des Weißen Gebirges mit sanften Hügeln. Distanzen können hier trügerisch sein. Das Weiße Gebirge ist in ganz Westrohan zu sehen und ist häufig weitaus weiter entfernt als es scheint. Die oft nicht einschätzbaren Distanzen, gepaart mit der sanft hügeligen Gleichheit der Wiesen, erzeugen ein Traum gleiches und zeitloses Gefühl, das bei neuen Besuchern der Mark allerdings zu einer übertriebenen Wachsamkeit führen kann.

Die Grasflächen in Ostrohan sind nicht weniger reichhaltig als die im Westen. In Ostrohan trennt eine schmale Hügelkette das Gebirge vom Flachland. Wälder findet man hier am häufigsten in Rohan, immerhin ist hier der Wald des Fangorn und der Wald der Schneegrenze beheimatet. Östlich liegen die wild bewaldeten Hügel von Anorien, während der Norden von Ostrohan kaum Wälder aufweist.

In der Steppe befinden sich keine Bäume. Heidekraut und kurzes Gras prägen die Landschaft. Der Stein im Boden ist so zerklüftet, dass das Wasser von oben schnell versinkt und wertvolle Nährstoffe mit sich nimmt. Nur robuste Pflanzen wurzeln in diesem nährstoffarmen Untergrund. Das Gras verfärbt sich braun bei zu wenig Regen. Die Gegend eignet sich in erster Linie zur Haltung von Schafen.

Quellen