Stein von Wyrgende: Difference between revisions

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Die Geschichte des Steins von Wyrgende dreht sich um König Fengel und den Fluch, den er über seine Sippschaft gebracht hat.
Der Stein von Wyrgende (Stone of Wyrgende) liegt im Norden der [[Suthofen]] an der Grenze zum [[Entwasser-Tal]]. Er ist zwischen Ohrenburg und Garsfeld zu lokalisieren. Die Geschichte des Steins von Wyrgende dreht sich um König Fengel und den Fluch, den er über seine Sippschaft gebracht hat.
 
== Die Geschichte des Steins von Wyrgende ==


König Fengel, der Großvater von König Théoden, war sehr jung als er den Thron bestieg. Er regierte fast 50 Jahre über die Lande Rohans, allerdings zeichnete sich seine Herrschaft nicht durch Glanz und Glorie aus und stand unter keinem guten Stern. Er war empfänglich für Habgier und machte sich viele Feinde im Laufe seines Lebens.  
König Fengel, der Großvater von König Théoden, war sehr jung als er den Thron bestieg. Er regierte fast 50 Jahre über die Lande Rohans, allerdings zeichnete sich seine Herrschaft nicht durch Glanz und Glorie aus und stand unter keinem guten Stern. Er war empfänglich für Habgier und machte sich viele Feinde im Laufe seines Lebens.  


Im letzten Winter seiner Regentschaft begab sich König Fengel auf die Jagd im Norden des Flusses Entwasser. An einem kalten Nachmittag stolperte eine ältere Frau in sein Lager und bat um etwas zu essen und einen Platz am Feuer zum Aufwärmen, da sie sich verirrt hatte. Der König lehnte ihre Bitte mit harschen Worten ab und bezeichnete es als Frechheit, dass eine einfache und alte Frau Hilfe bei ihrem König erbittet. Er empfahl ihr sich doch irgendeinen Grobian zu suchen, wenn sie ein warmes Bett und etwas zu essen will oder selber auf die Jagd zu gehen. Dazu warf er seinen Dolch vor ihre Füße und schickte sie fort in die Dunkelheit. Die Männer des Königs waren schockiert und begaben sich auf die Suche nach der Frau. Doch sie fanden sie erst in den frühen Morgenstunden, erfroren am Fuße eines großen Felsbrocken. Den Dolch des Königs hielt sie noch immer in der Hand. Mit dem Dolch hatte sie einen Fluch in den Stein geritzt, der König Fengel und seine Sippschaft dazu verdammte, dass kein Sohn der direkten Linie lange leben solle bis die Macht Rohans wiederhergestellt sein würde. Folgendes war auf dem Stein zu lesen:
Im letzten Winter seiner Regentschaft begab sich König Fengel auf die Jagd im Norden des Flusses Entwasser. An einem kalten Nachmittag stolperte eine ältere Frau in sein Lager und bat um etwas zu essen und einen Platz am Feuer zum Aufwärmen, da sie sich verirrt hatte. Der König lehnte ihre Bitte mit harschen Worten ab und bezeichnete es als Frechheit, dass eine einfache und alte Frau Hilfe bei ihrem König erbittet. Er empfahl ihr sich doch irgendeinen Grobian zu suchen, wenn sie ein warmes Bett und etwas zu essen will oder selber auf die Jagd zu gehen. Dazu warf er seinen Dolch vor ihre Füße und schickte sie fort in die Dunkelheit. Die Männer des Königs waren schockiert und begaben sich auf die Suche nach der Frau. Doch sie fanden sie erst in den frühen Morgenstunden, erfroren am Fuße eines großen Felsbrocken. Den Dolch des Königs hielt sie noch immer in der Hand. Mit dem Dolch hatte sie einen Fluch in den Stein geritzt, der König Fengel und seine Sippschaft dazu verdammte, dass kein Sohn der direkten Linie lange leben solle bis die Macht Rohans wiederhergestellt sein würde. Folgendes war auf dem Stein zu lesen:


"Hydig Fengel, wanhoga ic ðe hate
"Hydig Fengel, wanhoga ic ðe hate
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Wyrgende"
Wyrgende"


("Feckless Fengel, fool I name thee,
("Feckless Fengel, fool I name thee,
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Until the might of the Mark is mended.")
Until the might of the Mark is mended.")


König Fengel war sehr wütend als er von dem Fluch hörte und befahl den Körper von Wyrgende zu verbrennen und den Stein zu zerstören. Keiner seiner Männer konnte jedoch den Leichnam bewegen und kein Hammer und keine Hacke konnte den Stein beschädigen. Auch der König versuchte den Stein zu zerstören und Schlug mit seinem Schwert auf diesen ein bis das Schwert zersplitterte. Ein Splitter drang in seinen Oberschenkel ein und die Wunde entzündete sich. König Fengel starb am ersten Tag des Frühlings an einer Blutvergiftung, die durch die Wunde hervorgerufen wurde.  
König Fengel war sehr wütend als er von dem Fluch hörte und befahl den Körper von Wyrgende zu verbrennen und den Stein zu zerstören. Keiner seiner Männer konnte jedoch den Leichnam bewegen und kein Hammer und keine Hacke konnte den Stein beschädigen. Auch der König versuchte den Stein zu zerstören und Schlug mit seinem Schwert auf diesen ein bis das Schwert zersplitterte. Ein Splitter drang in seinen Oberschenkel ein und die Wunde entzündete sich. König Fengel starb am ersten Tag des Frühlings an einer Blutvergiftung, die durch die Wunde hervorgerufen wurde.  


Viele Bewohner Rohans dachten, dass der Fluch damit beendet sei, als jedoch Théodred, der Sohn König Théodrens, starb, kam die Geschichte des Steins von Wyrgende wieder ins Gedächtnis der Bewohner Rohans.
Viele Bewohner Rohans dachten, dass der Fluch damit beendet sei, als jedoch Théodred, der Sohn König Théodrens, starb, wuchs wieder der Glauben an den Fluch von Wyrgende.
 
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File:ScreenShot 2020-12-31 011911 0.jpg|Stein von Wyrgende
File:ScreenShot 2020-12-31 011946 0.jpg|Eingeritzte Runen
File:ScreenShot 2020-12-31 011936 0.jpg|Überreste von Wyrgende
File:ScreenShot 2020-12-31 012028 0.jpg|Runen und Wyrgende
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== Quellen ==
* https://lotro-wiki.com/index.php/Main_Page
* Herr der Ringe Online

Latest revision as of 23:27, 3 January 2021

Der Stein von Wyrgende (Stone of Wyrgende) liegt im Norden der Suthofen an der Grenze zum Entwasser-Tal. Er ist zwischen Ohrenburg und Garsfeld zu lokalisieren. Die Geschichte des Steins von Wyrgende dreht sich um König Fengel und den Fluch, den er über seine Sippschaft gebracht hat.

Die Geschichte des Steins von Wyrgende

König Fengel, der Großvater von König Théoden, war sehr jung als er den Thron bestieg. Er regierte fast 50 Jahre über die Lande Rohans, allerdings zeichnete sich seine Herrschaft nicht durch Glanz und Glorie aus und stand unter keinem guten Stern. Er war empfänglich für Habgier und machte sich viele Feinde im Laufe seines Lebens.

Im letzten Winter seiner Regentschaft begab sich König Fengel auf die Jagd im Norden des Flusses Entwasser. An einem kalten Nachmittag stolperte eine ältere Frau in sein Lager und bat um etwas zu essen und einen Platz am Feuer zum Aufwärmen, da sie sich verirrt hatte. Der König lehnte ihre Bitte mit harschen Worten ab und bezeichnete es als Frechheit, dass eine einfache und alte Frau Hilfe bei ihrem König erbittet. Er empfahl ihr sich doch irgendeinen Grobian zu suchen, wenn sie ein warmes Bett und etwas zu essen will oder selber auf die Jagd zu gehen. Dazu warf er seinen Dolch vor ihre Füße und schickte sie fort in die Dunkelheit. Die Männer des Königs waren schockiert und begaben sich auf die Suche nach der Frau. Doch sie fanden sie erst in den frühen Morgenstunden, erfroren am Fuße eines großen Felsbrocken. Den Dolch des Königs hielt sie noch immer in der Hand. Mit dem Dolch hatte sie einen Fluch in den Stein geritzt, der König Fengel und seine Sippschaft dazu verdammte, dass kein Sohn der direkten Linie lange leben solle bis die Macht Rohans wiederhergestellt sein würde. Folgendes war auf dem Stein zu lesen:


"Hydig Fengel, wanhoga ic ðe hate

gnornung sceæl bið seedleænung þin grædignysse.

Nan reccend þin ryhtfæderencynnes longe gebideð sceal

Nan sunu sceal on þin stole setteð.

Cynn and cyningdom þin crafiende acwellede hæfð

oð þæt mihte Mearces edniwigende is.

Wyrgende"


("Feckless Fengel, fool I name thee,

Grief shall be the get of thy greed.

No lord of your line shall long live,

Upon thy seat no son shall settle.

Kin and kingdom your craving hath killed,

Until the might of the Mark is mended.")


König Fengel war sehr wütend als er von dem Fluch hörte und befahl den Körper von Wyrgende zu verbrennen und den Stein zu zerstören. Keiner seiner Männer konnte jedoch den Leichnam bewegen und kein Hammer und keine Hacke konnte den Stein beschädigen. Auch der König versuchte den Stein zu zerstören und Schlug mit seinem Schwert auf diesen ein bis das Schwert zersplitterte. Ein Splitter drang in seinen Oberschenkel ein und die Wunde entzündete sich. König Fengel starb am ersten Tag des Frühlings an einer Blutvergiftung, die durch die Wunde hervorgerufen wurde.

Viele Bewohner Rohans dachten, dass der Fluch damit beendet sei, als jedoch Théodred, der Sohn König Théodrens, starb, wuchs wieder der Glauben an den Fluch von Wyrgende.

Quellen